Kritik - Aus Jazz-Fun.de
"Eine der ungewöhnlichsten Platten, die ich seit Langem hören durfte. „Monxarella“ ist wie ein klanglich verfasstes Tagebuch – eine Erinnerungsreise, auf der jeder Ton Gewicht hat. Burkard Kunkel spielt hier alle Instrumente selbst, viele davon eher unbekannt. Doch entscheidend ist nicht die Exotik der Klangquellen, sondern die Musik selbst – oder genauer: der poetische Ausdruck jedes einzelnen Klanges. Die Kompositionen von Thelonious Monk erklingen hier wie aus einem anderen musikalischen Universum entnommen. Mit veränderter Rhythmik, betonter Nostalgie und fast meditativer Ruhe entfalten sie sich als sehr persönliche Interpretationen – als sensibles Zeugnis von Kunkels musikalischer Auseinandersetzung mit Monk. Was besonders fasziniert, ist die Vielzahl unerhörter Klänge und überraschender Verbindungen: Hier treffen Welten aufeinander, die nicht im Konflikt stehen, sondern sich ergänzen. Der Zauber dieser Musik wirkt nach – je öfter man sie hört, desto tiefer wird das Staunen. Ein außergewöhnliches Album voller Tiefe, Mut und Persönlichkeit. Absolut hörenswert!" (Jacek Brun, 05.07.2025)